Akustische Halluzinationen werden häufig als produktive psychopathologische Symptome eingestuft, können aber auch als Ausdruck einer neurologischen Pathologie auftreten, die bestimmte Hirnstrukturen betrifft, und zwar auch dann, wenn keine Krankheit vorliegt. Den halluzinatorischen Symptomen liegt eine abnorme Aktivierung des auditorischen Kortex zugrunde, die nicht mit der Exposition gegenüber äußeren Reizen zusammenhängt, und ein Verlust der Fähigkeit, innere Sprache als die eigene zu erkennen. Die auslösenden Faktoren für auditive Halluzinationen sind physiologische Veränderungen, psychiatrische Erkrankungen und organische Schädigungen des Hirngewebes.
Auditive Halluzinationen
Auditorische Halluzinationen – sind Störungen der auditiven Wahrnehmung, bei denen die Patienten verschiedene Arten von Geräuschen hören, ohne dass ein entsprechender äußerer Reiz vorhanden ist. Dabei kann es sich um Gemurmel, Geräusche, Melodien, Rufe, Wörter und Sätze handeln. Es wird unterschieden zwischen halluzinatorischen Stimmen des neutralen Typs, bedrohlichen Stimmen und imperativen Stimmen. Die Patienten nehmen akustische Halluzinationen als Teil der Realität wahr: Sie empfinden Angst, Beklemmung und führen Handlungen aus, die für sie selbst und andere gefährlich sind. Die Untersuchung umfasst die Anamnese, die Beobachtung und die Durchführung des Aschaffenburg-Tests. Die symptomatische Behandlung basiert auf der Einnahme von Neuroleptika.
Allgemeine Merkmale.
Auditive Halluzinationen äußern sich durch eine Vielzahl von Klangphänomenen – Melodien, Geräusche, Stimmen, die vom Patienten als authentisch, real wahrgenommen werden. Die Wahrnehmung halluzinatorischer Phänomene als pathologisch entsteht allmählich durch die Überzeugungsarbeit von Angehörigen und Ärzten. Bei psychiatrischen Erkrankungen, bei denen halluzinatorische Geräusche durch wahnhafte Vorstellungen gerechtfertigt sind, glauben die Patienten trotz der Zusicherungen anderer weiterhin an die Realität des Gehörten.
Auditive Halluzinationen können einfach oder komplex sein. Bei einfachen Halluzinationen handelt es sich um akusmatische Geräusche, Zischen, Rasseln, Schleifen, Summen. Manchmal sind die Patienten nicht in der Lage zu erraten, von welcher Art von Quelle das Geräusch kommt, in anderen Fällen können sie die ‚Ursachen‘ klar identifizieren – das Rascheln einer Schuhsohle, das Knarren von Dielen, das Brummen eines Autos. Eine andere Art von einfachen akustischen Halluzinationen sind Phoneme. Dabei handelt es sich um Sprachhalluzinationen in Form von Schreien, einzelnen Vokalen, Silben und Wortfragmenten.
Komplexe auditive Halluzinationen werden durch musikalische und verbale Bilder dargestellt. Bei musikalischen Phänomenen hören die Betroffenen Musikinstrumente, Gesang und Melodien. Verbale Halluzinationen sind einzelne Wörter, Phrasen, Monologe oder Dialoge. Zu den verbalen Halluzinationen gehören kommentierende, drohende und befehlende Stimmen. Kommentierende Stimmen äußern sich zu den Handlungen des Patienten, drohende Stimmen schüchtern ein und imperative Stimmen befehlen oder verbieten etwas, z. B. Selbstmord zu begehen oder sich zu weigern zu essen.
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