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Verringert die Wirksamkeit von Diuretika; verstärkt die Wirkung von Antikoagulantien, Antiaggregationsmitteln, Fibrinolytika, Nebennierenhormonen und GCS-Nebenwirkungen und Östrogenen; verringert die Wirksamkeit von blutdrucksenkenden Mitteln und Diuretika; verstärkt die hypoglykämische Wirkung von Sulfonylharnstoffderivaten.

Pharmakodynamik.

Tenoxicam, ein Thienothiazin-Derivat von Oxycam, ist ein Arzneimittel aus der Gruppe der NSAID. Neben seiner entzündungshemmenden, schmerzstillenden und fiebersenkenden Wirkung hemmt das Medikament auch die Thrombozytenaggregation. Tenoxicam übt seine entzündungshemmende Wirkung aus, indem es die Aktivität der COX-Isoenzyme hemmt, die am Metabolismus der Arachidonsäure beteiligt sind, und hemmt so die PG-Synthese. Tenoxicam hat keinen Einfluss auf die Lipoxygenase-Aktivität. Darüber hinaus hemmt Tenoxicam mehrere Leukozytenfunktionen, darunter die Phagozytose und die Histaminfreisetzung, und reduziert aktive Radikale am Entzündungsherd.

Das Arzneimittel wird in unveränderter Form rasch aus dem Magen-Darm-Trakt resorbiert. Cmax wird 2 Stunden nach Einnahme des Arzneimittels erreicht. Wenn das Arzneimittel nach einer Mahlzeit oder zusammen mit Antazida eingenommen wird, verringert sich die Resorptionsgeschwindigkeit, nicht aber das Ausmaß der Resorption. Der Median von T1/2 liegt bei 70 Stunden. Tenoxicam wird vollständig resorbiert; seine Bioverfügbarkeit beträgt 100 %. Im Blut ist der Wirkstoff zu 99 % an Proteine gebunden.

Das Medikament dringt gut in die Synovialflüssigkeit ein, hat eine geringe systemische Clearance und eine lange T1/2 so dass Tenoxicam einmal täglich eingenommen werden kann.

2/3 der verabreichten Dosis werden mit dem Urin ausgeschieden, 1/3 mit den Fäkalien. Bei Langzeitanwendung wird keine Akkumulation von Tenoxicam beobachtet; der Wirkstoffgehalt im Serum liegt in diesem Fall bei 10-15 µg/ml.

Indikationen

Rheumatoide Arthritis, Osteoarthritis, Spondylitis ankylosans, Gelenksyndrom mit Exazerbation der Gicht, Synovitis;

Schmerzsyndrom (leichte bis mittlere Intensität): Arthralgie, Myalgie, Neuralgie, Migräne, Zahnschmerzen, Kopfschmerzen, Algodysmenorrhoe;

entzündliche und degenerative Erkrankungen des Bewegungsapparates, die mit einem Schmerzsyndrom einhergehen, z. B. Ischialgie, Hexenschuss, Epicondylitis.

Das Präparat ist für die symptomatische Behandlung bestimmt, d. h. es lindert Schmerzen und Entzündungen zum Zeitpunkt der Anwendung und hat keinen Einfluss auf das Fortschreiten der Krankheit.

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Orthopädische Gemeinschaftspraxis Radebeul
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